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Es gab immer viel zu räumen. Das Reserverad ab unter die Motorhaube, die Rücksitzbank raus, eine Klappliegefläche rein, darunter erstaunlich viel Platz fürs Zelt und allerlei Reisegepäck. Schlank und jung zu sein, erleichterte das Reisen und das Leben in und mit "der Ente" außerordentlich.

Die Ente - mein ganzer Stolz: Es gab immer viel zu räumen. Das Reserverad ab unter die Motorhaube, die Rücksitzbank raus und eine Klappliegefläche rein. Darunter zahlreiche Fächer mit erstaunlich viel Platz für Zelt und allerlei Gepäck. Mutig, erfinderisch, schlank und jung zu sein, erleichterte das Reisen und das Leben in und mit "der Ente" außerordentlich.

"Schönwetterküche" am Heck - Zweiflammige Kochstelle, Spülschüssel, Arbeitsfläche.

Schönwetterküche: Am Entenheck eine zweiflammige Kochstelle mit Spülschüssel und Arbeitsfläche.

Ideen

im Kopf, Landkarten, Kompass, Reiseliteratur im Gepäck - fertig.

Suche

nach Neuem und vermutlich sich selbst.

Begegnungen

und ausgiebige Gespräche.

Staunen

über das, was sich aus Missgeschicken entwickelt.

Landschaften

durchstreifen und anhalten, wann und wo ich möchte.

Weiterziehen

wohin auch immer 

Sehnsucht

mich lenkt.

Professioneller Kastenwagenausbau - Das Angebot an Fahrzeugen ist riesig - der Platz eher begrenzt. Professioneller Kastenwagenausbau - Das Angebot an Fahrzeugen ist riesig - der Platz eher begrenzt. Flotte Motte: Gemietet und ab auf die Piste. Schlaf- und Wohnbereich, Dusche und WC, Küche und Sitzgruppe mit Tisch auf 6,40 m Fahrzeuglänge - Mobil auf Zeit.

Mit dem Auto unterwegs

2CV6 club2CV6 club

Als wennze fliechs: Das erste Auto ist wahrscheinlich das meist geliebte. Mein 82er 2CV6 club in der Bretagne. Zwei Zylinder Viertakt-Boxer Motor, ganze 28 PS Leistung aus 0,6 Litern Hubraum. Genial einfache Bauweise. Ein Motor, der auch von Hand angekurbelt werden konnte, wenn die Spannung zum Start mal nicht reichte. Doch spannend war es eigentlich immer. Die extrem komfortable Federung habe ich später bei anderen Fahrzeugen sehr vermisst.

Le Mont-Saint-MichelLe Mont-Saint-Michel

Mini-Camper: Bretagne - Le Mont St. Michel - legendärer Ausbau auf einem 1974er 238 B1. Frontmotor 1,4 Liter Hubraum, 47 PS. Verbrauch 7-8 Liter Superbenzin. Hubdach, Heizung, Küche, Drehtüren seitlich und im Heck. Prima - sehr entschleunigtes Reisen.

Und ab an die AlgarveUnd ab an die Algarve

Gespannt: Nicht schnell aber unverwüstlich. An der Atlantikküste (Golf von Biskaya/Golfe de Gascogne) auf dem Weg nach Portugal. Mit einem 87er Escort Ghia 1,6 Liter Hubraum und 55 PS Diesel. Am "Haken" ein 93er Touring Familia 310, Leergewicht 750 kg, zulässiges Gesamtgewicht 900 kg. Manuelles Hubdach für Stehhöhe und Frischluft. Durch serienmäßig verbauten Stahlrahmenkäfig sehr robust, langlebig und bei Gewitter sicher. Mittlerweile ein Kultcaravan.

Warum ausgerechnet Portugal?Warum ausgerechnet Portugal?

Mit dem "Renner" Richtung Portugal: Ein 2004er Camp 544k Mobil in Alkovenbauweise auf Transporterbasis eines sehr bekannten italienischen Herstellers mit einem 2,8 Liter Hubraum, 128 PS Turbodiesel. Schnell, groß, viel Zuladung. Gefühlt war dies für mich der reinste Luxus mit Dusche und WC. Ein 5,88 Meter langer 3,5-Tonner. Da fuhr auch schon mal ein kleiner Weinvorrat mit nach Hause.

Der gutmütige BenzinerDer gutmütige Benziner Kilometerfresser: Gut 300.000 hat er bereits vertilgt. Mit 1,6 Litern Hubraum und 104 PS ist er "schnell", wenn er es sein soll, trotzdem sparsam und ausdauernd, wenn ich es möchte.

Er ist nicht schüchtern, aber seine Arbeit erledigt er solide und leise. Auf jeden Fall komme ich sehr bequem ans Ziel, wo immer dies auch ist. Und weil es an dieser Stelle so wunderbar passt, zitiere ich hier gern José Saramago aus: José Saramago - Die portugiesische Reise - ISBN 978-3-455-40416-6:

"Überlass deine Blumen jemandem, der damit umzugehen weiß, und fahr los."