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Viel zu (t)räumen

Die "Ente" - mein ganzer Stolz

Das Reserverad ab unter die Motorhaube, die Rücksitzbank raus und eine Klappliegefläche rein. Darunter zahlreiche Fächer mit erstaunlich viel Platz für Zelt und allerlei Gepäck.

Mutig, erfinderisch, schlank und jung zu sein, erleichterte das Reisen und das Leben in und mit "der Ente" außerordentlich.

Schönwetter-Küche

"Schönwetterküche" am Heck - Zweiflammige Kochstelle, Spülschüssel, Arbeitsfläche.

Am Entenheck eine zweiflammige Kochstelle mit Spülschüssel und Arbeitsfläche (Eigenbau).

Schöne Wegstrecke 

 

 

Suchen nach Neuem und vermutlich sich selbst.

Staunen über das, was sich aus Missgeschicken entwickelt.

Durchstreifen von Landschaften und anhalten, wo es gefällt.

Erleben von menschlichen Begegnungen und Austausch im persönlichen Gespräch.

Weiterziehen, wohin auch immer Sehnsucht mich lenkt.

Mit Wellblech ins Glück

"nez de cochon" - © Günter F. für manufocus®"nez de cochon" - © Günter F. für manufocus®

Ein lang gehegter Wunsch. Gern möchte ich einmal unter blauem Himmel in Frühjahrs- oder Sommerlüften über Land den französischen Kult-Transporter steuern.

Gemietet und los geht´s

Schlaf- und Wohnbereich, Dusche und WC, Küche und Sitzgruppe mit Tisch auf ganzen 6,40 Metern Fahrzeuglänge - Wohnmobil auf Zeit, allerdings mit GPS-Tracker. Trotz der Länge gut zu fahren und dank Rückfahrkamera auch beim Einparken gut zu positionieren ohne anzuecken.

Im Vergleich unauffällig

Schön zu sehen: Das zum Reisemobil umgebaute ehemalige Handwerkerauto in der Mitte nimmt sich dezent zurück.Schön zu sehen: Das zum Reisemobil umgebaute ehemalige Handwerkerauto in der Mitte nimmt sich dezent zurück.

Im Vergleich preiswert

Natürlich kann man auch einen Caravan bei Sharing-Agenturen, Vermietern oder Händlern mieten.

Die Preise sind lukrativ. Im Vergleich zum Kauf hat man außerhalb der Reisezeit keinerlei Folgekosten für Versicherung, Steuern, Wartung und Stellplatz.

Die Sache hat natürlich einen Haken, einen solchen, sprich eine Anhängevorrichtung brauchen Sie nämlich an Ihrem Fahrzeug.

Dabei ist einiges zu beachten - ist aber keine Raketenwissenschaft.

Mal erfahren

Mit dem Auto mobil ...

Die Ente als Microcamper ...Die Ente als Microcamper ...

2CV6 club - Ente fahr´n iss, als wennze fliechs

Das erste eigene Auto - das meist geliebte. Zwei Zylinder Viertakt-Boxer Motor, ganze 28 PS Leistung aus 0,6 Litern Hubraum. Genial einfache Bauweise. Ein Motor, der auch von Hand angekurbelt werden konnte, wenn die Spannung zum Start mal nicht reichte. Doch spannend war es eigentlich immer. Die extrem komfortable Federung habe ich später an anderen Fahrzeugen sehr vermisst. Den Blick in den Sternenhimmel bei aufgerolltem Dach auch.

Frontmotor - Kleintransporter als Minicamper

Mein 238 B1 vor dem Mont-St.MichelMein 238 B1 vor dem Mont-St.Michel

Legendärer Ausbau auf einem 1974er 238 B1. Frontmotor 1,4 Liter Hubraum, 47 PS. Verbrauch 7-8 Liter Superbenzin. Hubdach, Heizung, Küche, Drehtüren seitlich und im Heck. Prima - sehr entschleunigtes Reisen.

Langsam aber unverwüstlich

An der Atlantikküste am Golf von Biskaya/Golfe de Gascogne auf dem Weg nach Portugal mit einem 87er Escort Ghia 1,6 Liter Hubraum und 55 PS Diesel. Am "Haken" ein 93er Touring Familia 310, Leergewicht 750 kg, zulässiges Gesamtgewicht 900 kg. Manuelles Hubdach für Stehhöhe und Frischluft. Durch serienmäßig verbauten Stahlrahmenkäfig sehr robust, langlebig und bei Gewitter sicher. Mittlerweile ein Kultcaravan.

Mit dem "Renner" Richtung Portugal

Ein 2004er Camp 544k - ziemlich bekanntes Alkovenmobil auf Transporterbasis eines italienischen Herstellers mit einem 2,8 Liter Hubraum, 128 PS Turbodieselmotor. Schnell, groß, viel Zuladung. Gefühlt war dies für mich der reinste Luxus mit Dusche und WC. Ein 5,88 Meter langer 3,5-Tonner. Da fuhr auch schon mal ein Weinvorrat mit nach Hause.

Der Kilometerfresser - mein ständiger Begleiter

Der gutmütige Benziner

Gut 330.000 hat er bereits vertilgt. Mit 1,6 Litern Hubraum und 104 PS ist er "schnell", wenn er es sein soll, trotzdem sparsam und ausdauernd, wenn ich es möchte. Er ist nicht schüchtern, aber seine Arbeit erledigt er solide und leise. Auf jeden Fall komme ich sehr bequem ans Ziel, wo immer dies auch ist. Und weil es an dieser Stelle so wunderbar passt, zitiere ich hier gern José Saramago aus: José Saramago - Die portugiesische Reise - ISBN 978-3-455-40416-6: "Überlass deine Blumen jemandem, der damit umzugehen weiß, und fahr los."

Minimalismus - mögliche Philosophie des Reisens

Für mich gut vorstellbar, weil sehr praktisch und deutlich weniger umweltschädlich: ein   Hochdachkombi (HDK) mit Bett, Kocher und Fahrradträger am Heck. Bei Bedarf dazu ein (Dach-) Zelt wie auf der Abbildung zu sehen. Als Diesel oder Benziner sparsam, als "Stromer" fast perfekt. Sinnvoll vor allem dann, wenn sowieso ein Auto im Haushalt existieren soll. Auch die konservative Variante mit Wohnwagen (Caravan) ist nach meiner Erfahrung deutlich ökologischer und ökonomischer (nicht so cool, aber erschwinglicher) als ein Wohnmobil, wenn dies zusätzlich angeschafft würde. Übrigens entlastet die Umwelt und den Geldbeutel auch die Anmietung eines adäquaten Fahrzeugs. Es bietet deutlich mehr Freiheit und Flexibilität. Das ist es doch, was Camper neben Natur und intakter Umwelt (frommer Wunsch) schätzen ...

Auszeit - schnell mal raus

So hat´s funktioniert

  • Über eine seriöse privat an Privat-Vermietagentur ein Gefährt gesucht
  • Ein zum Reisemobil umgebautes, ehemaliges Handwerkerauto gebucht
  • Stellplatz mit Sanitäranlagen per Mail reserviert
  • Kosten minimiert
  • Praktisch erprobt
  • Für gut befunden
  • Gute Tipps bei Fahrzeug-Übergabe
  • Für einen Kurztrip völlig ausreichend